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Da ich immer mal wieder auf die
umgearbeitete
Gimbel-Sitzbank
angesprochen bzw. angemailt werde, möchte ich mal versuchen, den Umbau
einigermaßen zu erklären...
Der Sinn des Umbaus war für mich in erster
Linie den Höcker, der die Weichteile des Mannes transaliert,
abzutragen. Zusätzlich wollte ich es so haben, dass ich etwas nach
vorne geneigt - also etwas "aktiver" sitze. Dies kann ganz individuell
durch auf - ab - umpolstern erreicht werden. Um etwas näher an den
Tank zu kommen (bin nicht der Größte), habe ich die Bank vorne
zusätzlich gekürzt (den Teil, der über den Tank ragt)... was meiner
Meinung nach schon wegen der Optik fast ein Muss ist...
Ich habe dann (Jahre später...) mal aus
dem Kopf versucht zeichnerisch darzustellen, was ich damals gemacht
habe - ich hoffe es hilft weiter! Noch später habe ich die Sitzbank eines
Kumpels umgearbeitet und ein bisschen was fotografiert...
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Der Umbau in Bildern...
So - ich versuch´s mal zu erklären ;-)
Das soll die Draufsicht der Bank sein...
der dunklere Teil im Polster soll den zu
entfernenden "Höcker" darstellen.
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So sieht das dann von unten aus... wobei 1
der Höcker, 2 das Polster (mit GFK-Unterteil), 3 das
Sitzbankschloss, 4 die Haltestrebe und 5
die Verschraubung der zwei Sitzbankteile
darstellen soll. Zwei weitere Schrauben
befinden sich oben am Polster.
Wenn Eure Sitzbank auch zu weit vom
Heck absteht, könnt ihr übrigens (wie ich) die Strebe 4 um 1-2 cm
kürzen... dann passt das ;-).
Nun erst mal die Sitzbank zerlegen...
Schrauben 5 - und die genannten zwei zusätzlichen - lösen... |
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Der hellere Teil 6 soll die Vertiefung
(die von oben gesehen den "Höcker" ergibt) darstellen.
Dieser Teil muss "herausgeschnitten"
werden (z.B. Bohrmaschine mit kurzem Bohrer als Fräse
missbrauchen...). Darunter findet man einige "Streben" aus hartem
Schaumstoff, der den Höcker nach oben stabilisieren - das muss raus!
Eventuell entstehende Hohlräume sollten
mit weichem Schaumstoff aufgefüllt werden. Am Ende wird mit
Glasfasermatten und
Harz dieses Loch einfach gerade
zulaminieren. Die Matten sollten das Loch natürlich
überlappen, damit diese auch einen
sicheren Halt finden... |
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Damit ist der "Anti-Höcker" Teil schon
abgehakt... nun kann das Polster an sich nach belieben angepasst
werden!
Wer die Fläche am Tank auch nicht leiden
mag, muss die Sitzbank vorne noch entsprechend kürzen...
Anmerkung:
Wer das Polster zwar ändern - aber nicht
vom Träger ablösen möchte (also von oben am Schaumstoffkern "feilt")
sollte, nachdem das Polster den eigenen Wünschen entspricht, eine Lage
dünnen Schaumstoff über das komplette Sitzpolster spannen und erst
dann mit Kunstleder überziehen! So werden leichte Unebenheiten
egalisiert. Zur Befestigung des Bezugs bietet sich eine
Heißklebepistole an... Tackern geht hier nicht!
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Die oben erwähnten Originalbilder
entstanden beim Umbau einer Sitzbank für einen Kumpel - die (wie ich
finde) besonders schön geworden ist - auch ohne sie vorne zu kürzen
und ohne Umpolsterung! (Also wirklich nur den Höcker von unten
entfernt und neu bezogen...).
Hier sieht man auch genau, was ich
herausschneide.
Darunter erkennt man auch das geradlinig
wieder zulaminierte Loch (in orange). |
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...das beziehen war in diesem Fall (starke
Wölbungen) natürlich eine Qual... da muss man schon ordentlich ziehen
und spannen, damit keine Wellen, Falten etc. entstehen! Aber es lohnt
sich!
Viel Erfolg beim Nachbau! |
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